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Sri Lanka

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Meine Highlights im Überblick

Colombo, das Tor zur Insel

Es ist Weihnachten und ich packe meinen Koffer um im Süden Sonne zu tanken und dem Weihnachtstrubel zu entfliehen. Also auf nach Sri Lanka!

Meine Reise begann in Colombo, dem wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum des Landes. Ich habe noch Zeit, denn auf meine Reisegruppe treffe ich erst morgen und daher Zeit um Colombo mit einem Tuk Tuk zu erkunden. Als Touri bezahlst du immer mehr als die einheimischen aber dennoch ist es gut zu handeln. Ich habe Einheimische gefragt, ob sie mir den Preis aushandeln, aber No way, da sind die Tuk Tuk Fahrer gnadenlos. Die Fahrer zeigen dir die Stadt und ihre zahlreichen Tempel und eine Fahrt im Tuk Tuk ist sehr erfrischend bei den Temperaturen dort. Natürlich machen sie auch etliche Fotos von dir vor allen wichtigen Sehenswürdigkeiten. Daher absolut empfehlenswert die Stadt mit einem Tuk Tuk oder einem Einheimischen Guide zu erkunden! Die Hauptstadt ist ein faszinierender Schmelztiegel aus kolonialer Vergangenheit und moderner Gegenwart. Ein Muss ist der Besuch des Lotus Towers. Man hat einen tollen Überblick über Colombo und abends ist er wunderschön beleuchtet. Besonders spannend ist das Viertel Pettah, ein chaotisches, aber pulsierendes Marktgebiet, in dem man das authentische srilankische Handelsleben hautnah erleben kann. Abend traf ich dann meine kleine, aber feine Reisegruppe! 

Der Yala-Nationalpark ist ein echtes Highlight! Yala ist berühmt für die höchste Leopardendichte der Welt. Unser erster Versuch in den Nationalpark zu kommen, lief leider schief, denn unser kleiner Reisebus hat sich in der schlammigen Straße festgefahren. Am Abend zuvor hat es sehr viel geregnet und eigentlich war es absehbar dass wir mit einem normalen Kleinbus da nicht wirklich ankommen, aber man kann es ja mal versuchen. Wir steckten nicht lange fest, denn sogleich waren andere Einheimische, die die Straße entlangfuhren, bereit uns zu helfen und mit vereinten Kräften war unser Kleinbus wieder fahrbereit. Den Nationalpark haben wir an dem Tag dennoch nicht mehr besucht. Ein paar Tage später sind wir dann in den Udawalawa Nationalpark. Leoparden haben wir dort leider nicht gesehen, aber zahlreiche Elefanten. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, diese anmutigen Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. 

Weiter ging es ins kühle Hochland. Die unendlichen, sattgrünen Hänge der Teeplantagen sind ein Anblick für die Götter. Die Wanderung durch die Plantagen war nicht nur landschaftlich wunderschön, sondern bot auch Einblicke in die harte Arbeit der Teepflückerinnen. Man lernt den echten Ceylon-Tee danach noch mehr zu schätzen.

Am nächsten Tag stand die legendäre Zugstrecke an. Von den kühleren Regionen aus nahmen wir den Zug nach Nanu Oya (dem nächstgelegenen Bahnhof für Nuwara Eliya). Diese Fahrt gilt als eine der schönsten Zugstrecken der Welt. Man fährt gemächlich durch Nebelwälder, über hohe Viadukte und vorbei an Wasserfällen – ein meditatives Erlebnis, das man einfach genießen muss. Mein Tipp: Versuche, einen Platz in der offenen Tür des Waggons zu ergattern (natürlich mit Vorsicht!) – die Aussicht ist von dort aus unschlagbar!

Von den Bergen ging es hinab nach Kandy, dem Herzen des srilankischen Buddhismus und der letzten Hauptstadt der singhalesischen Könige. Das wichtigste Heiligtum ist der Zahntempel, in dem der Legende nach ein Eckzahn Buddhas aufbewahrt wird. Es ist ein Ort von immenser spiritueller Bedeutung. Das Erlebnis, während einer Pūjā (Opfergabe) dort zu sein, ist sehr bewegend. Die Atmosphäre ist von Trommeln, Gesängen und dem Duft von Blumen erfüllt.

Weiter geht’s! Ein absolutes Muss war der Aufstieg zur Felsenfestung Sigiriya, dem Löwenfelsen. Sigiriya wurde im 5. Jahrhundert von König Kasyapa erbaut und diente ihm als uneinnehmbare Hauptstadt und Festung. Die über 1900 Stufen sind eine sportliche Herausforderung, aber jede Anstrengung lohnt sich. Der Ausblick von oben auf die umliegende Dschungellandschaft und die ehemaligen Wassergärten ist schlicht atemberaubend. Auf halber Höhe passierten wir eine geschützte Felsnische, wo die berühmten Fresken der Wolkenmädchen (Apsaras) auf uns warteten. Diese farbenprächtigen, gut erhaltenen Wandmalereien aus dem 5. Jahrhundert n. Chr. sind ein Meisterwerk der srilankischen Kunst und erzählen von der einstigen Pracht dieses UNESCO-Weltkulturerbes. Am Abend ging es dann noch zu einer einheimischen Familie zum traditionellen Abendessen. Das war ein besonderes Erlebnis. Nicht nur die Tour dorthin sondern auch das authentische Essen, Reis mit Curry und verschiedene Beilagen, zu probieren und die Gerüche frischer Gewürze einzuatmen. Mein Tipp: Wenn du die Chance hast, nimm an einem lokalen Kochkurs teil! Ich habe in Vietnam und Thailand wunderbare Erfahrungen gemacht, und ich wette, in Sri Lanka wäre es genauso fantastisch.

Am nächsten Tag erkundeten wir die Ruinen von Polonnaruwa, der zweiten antiken Hauptstadt, die nach Anuradhapura florierte. Die beste Art, die weitläufigen Anlagen mit den Palastruinen, Stupas und Tempeln zu erkunden, ist mit dem Fahrrad. Man fühlt sich wie ein Entdecker. Besonders beeindruckend ist der Gal Vihara mit seinen vier riesigen, in den Fels gehauenen Buddha-Statuen.

Auf dem Rückweg nach Dambulla hielten wir bei einem traditionellen srilankischen Heiler. Es war faszinierend zu sehen, wie tief verwurzelt das Wissen um Ayurveda und srilankische Naturheilverfahren ist. Wir haben viel über die Verwendung lokaler Kräuter und Öle gelernt – ein wichtiger Aspekt der srilankischen Kultur.

Die letzten Tage verbrachten wir in einem Resort in Chilaw, nähe Negombo nördlich von Colombo, um die intensive Reise entspannt ausklingen zu lassen. Nach all den Abenteuern, Aufstiegen und Fahrten ist die Ruhe am Strand Balsam für die Seele. Chilaw ist bekannt für seine ruhigeren Strände und ist ideal, um einfach nur zu entspannen, die Seele baumeln zu lassen und die Erlebnisse Revue passieren zu lassen.

Die Frau des Teehändlers: Roman

Sri Lanka in den 1920er Jahren. Die junge Engländerin Gwen Hooper trifft mit ihrem frisch angetrauten Ehemann Laurence in der familieneigenen Teeplantage ein. Dort bezieht das Paar eine traumhafte Villa, und Gwen fühlt sich wie im Paradies. 

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Allgemeine Infos zu        Sri Lanka

Sri Lanka hat zwei unterschiedliche Monsunzeiten, weshalb man je nach Region die Reise optimal timen sollte. Die Regenzeit ist im  Nordosten von Dezember bis März und im Südwesten von Juni bis Oktober. Der Zyklon „Ditwah“ hat einige Gebiete Sri Lankas, insbesondere das südliche Bergland um Badulla, Nuwara Eliya und Kandy, stark verwüstet, daher informiere dich vorab über die aktuelle Lage.
 

 

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